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1. Oktober 2014

Wohnraum-Not der Studierenden wird nicht von selbst zurückgehen – Hängepartie um Wohnheim D beenden

Nachdem die Landesregierung auf Antrag der Linksfraktion bei der heutigen Sitzung des Wissenschaftsausschusses über die Wohnraumsituation von Studentinnen und Studenten in Saarbrücken berichtet hat, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der LINKEN, Barbara Spaniol: „Die Situation ist nach wie vor angespannt, das hat die heutige Sitzung bestätigt. 695 Studierende stehen zum Semesterbeginn auf der Warteliste. Es fehlen eben nicht nur einfach ein paar Zimmer zu Beginn des Semesters, sondern wir haben einen deutlichen Mangel an bezahlbaren und campusnahen Wohnraum. Darum brauchen wir jetzt schnelle und sozial verträgliche Lösungen. Denn freie Wohnungen zu Preisen, die sich kaum ein Student leisten kann, bringen niemandem etwas. Nur mit staatlicher Förderung sind bezahlbare Mieten für Studierende realisierbar. Die Landesregierung ist hier in der Verantwortung. Nicht alles kann rein auf Wohnungsanbieter delegiert werden. Es bringt nichts, Studentenwerk und WOGE gegeneinander auszuspielen, das verhilft den Studierenden nicht zu einer erschwinglichen Unterkunft. Es hilft auch nicht, darauf zu warten, dass sich die Lage von selbst entspannt oder der Markt alles regelt. CDU und SPD müssen endlich ein wirkliches Konzept vorlegen, auch mit Blick auf die Wohnheime, die in absehbarer Zeit saniert werden müssen.“