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DIE LINKE.HOMBURG: Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken nutzt der gesamten Region – Kirchturmdenken überwinden!

Die Homburger Abgeordnete und Kreisvorsitzende sowie Spitzenkandidatin der LINKE für den Homburger Stadtrat, Barbara Spaniol, reklamiert mehr Engagement der Stadt in punkto Schienenverkehr. „Die Wiederbelebung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken nutzt doch der gesamten Region – nicht nur der Pfalz. Homburg ist drittgrößte saarländische Stadt und Wirtschaftsstandort. Während der ICE immer mehr an der Stadt vorbeirauscht, verzögert sich die Reisezeit für Bahnkunden aus dem östlichen Saarland. Die Reaktivierung der Bahnstrecke als S-Bahn-Verbindung zur Nachbarstadt Zweibrücken würde viele Bahnkunden zum Homburger Hauptbahnhof bringen. Obwohl die Stadt sich schon vor vielen Jahren ein passendes Grundstück gesichert und dieses teuer von der Eisenbahnverwaltung abgekauft hat, ist kein bahnhofsnahes Parkhaus gebaut worden.“

 

Spaniol dazu weiter: „Wir sehen als LINKE auch keine Kollision mit der Buslinie der RSW nach Zweibrücken. Hier handelt es sich um eine andere Zielgruppe von Fahrgästen, die eine Strecke mit viel mehr Haltepunkten anstelle einer schnellen Zugverbindung zwischen den beiden Städten Homburg und Zweibrücken bevorzugen. Die Reisezeit zwischen Homburg und Zweibrücken wird mit dem Zug auf maximal 10 Minuten verkürzt - statt 40 Minuten mit dem Bus.“          

 

Thomas Link, Stadtratskandidat und verkehrspolitischer Sprecher der LINKE.SAARPFALZ, fügt hinzu: „Sowohl Zug als auch Bus müssen auf dieser Strecke fahren.“ Dazu schlägt die LINKE ein komplett überarbeitetes Verkehrskonzept für die Region vor. Neben der reaktivierten Bahnlinie zwischen Homburg und Zweibrücken solle die vorhandene „Regio-Bus-Linie R7“ neu eingesetzt werden und über Homburg Uniklinik – Kirrberg - Fachhochschule Zweibrücken weiterhin die wichtige ÖPNV-Variante erhalten. Thomas Link weiter: „Damit gibt es keine Kollision zwischen Bahn und Buslinie nach Zweibrücken, sondern es ist eine Steigerung der Attraktivität für die Region zu erwarten.“

 

Hierfür werde sich die neue LINKE-Fraktion im künftigen Homburger Stadtrat einsetzen. „Alle Gutachten haben die Machbarkeit sowie die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen für die Region bestätigt. Jeder in die Bahnstrecke investierte Euro rechnet sich. Die Chancen für eine Reaktivierung stehen laut ZSPNV so gut wie lange nicht mehr. Es gilt endlich, diese Chancen zu nutzen und über den Homburger Kirchturm hinauszublicken,“ so die Homburger Abgeordnete Barbara Spaniol abschließend.