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LINKE Saarpfalz fordert echte Lernmittelfreiheit

und „Extrageld für Schulsachen“ für einkommensschwache Familien im Saarpfalzkreis!

 

 

Für echte Lernmittelfreiheit 

 

Die Vorsitzende der LINKEN im Saarpfalzkreis und Homburger Abgeordnete Barbara Spaniol, fordert echte Lernmittelfreiheit auch in den Kommunen des Saarpfalzkreises sowie die Einrichtung eines „Fonds Einschulungsbeihilfe“ als Extrageld für Schulsachen in Zusammenarbeit mit dem Kreis.

„Kinder haben absolute Priorität. Lernmittelfreiheit sorgt für Chancengleichheit und für finanzielle Entlastung der Familien. Die LINKE treibt das Thema schon seit Jahren voran. Wir wollen echte Lernmittelfreiheit als kostenfreie Schulbuchausleihe. Hier sehen wir vor allem das Land in der Pflicht – die Kommunen werden schon über Gebühr zur Kasse gebeten,“ so die Kreisvorsitzende der LINKEN.

Die LINKE Saarpfalz sieht auch dringenden Handlungsbedarf bei der Armutsbekämpfung von Schulanfängern. Die Hürde, ihre Kinder mit den wichtigsten Schulsachen zu versorgen, sei für viele gering verdienende, arbeitslose und getrennt erziehende Eltern viel zu hoch.

Von den 8.330 Erstklässlern im Saarland seien mindestens zwölf Prozent Kinder aus Familien in Hartz-IV-Abhängigkeit – hier sei auch der Saarpfalzkreis betroffen. Der Hartz-IV-Eckregelsatz sehe für ältere Kinder gerade einmal 1,66 Euro im Monat für Schreibmaterialien vorgesehen. „Das reicht nur für zwei Schulhefte. Das ist deprimierend und das wollen wir nicht weiter hinnehmen,“ konstatiert die LINKE im Saarpfalzkreis.

Um allen Kindern für das nächste Schuljahr einen gleichberechtigten Start in die Schulzeit zu ermöglichen, fordert die LINKE Saarpfalz deshalb die Einrichtung eines Schulsachenfonds als eine erste wirksame Maßnahme - in Absprache zwischen Land und den Kommunen des Saarpfalzkreises. Spaniol verweist auf die guten Erfahrungen anderer bundesdeutscher Städte.

„Wir streben als LINKE Saarpfalz eine ähnliche Lösung wie beim Schulessen an. Auch hier hat sich das Land mit den Kommunen im Interesse unserer Kinder geeinigt.“ Der „Fonds Einschulungsbeihilfe“ - zeitlich begrenzt und in angemessener Höhe - wäre ein Überbrückungsansatz, um Druck auf den Bund zu machen. Denn die saarländische Landesregierung ist aufgefordert, eine Bundesratsinitiative zur Anhebung der Hartz-IV-Regelsätze um mindestens 20 Prozent auf den Weg zu bringen.

„Lernmittelfreiheit und Extrageld für Schulsachen sind erste Schritte für mehr Chancengerechtigkeit und sichern Bildungsteilhabe für alle Kinder und Jugendliche im Saarpfalzkreis,“ so die Kreisvorsitzende der LINKEN abschließend.

Kinder haben absolute Priorität!

Kinder haben absolute Priorität!